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Der große Unterschied?

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BARTHENAU Vigna S. Michele


Vigna KOLBENHOF


Vigna RECHTENTHALER SCHLOSSLEITEN


BARTHENAU Vigna S. Urbano


Vigna STEINRAFFLER


Vigna ROCCOL


Vigna PIRCHSCHRAIT

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VIGNA

Nur die Bezeichnung „Vigna“

garantiert die Herkunft eines Lagenweines

aus einem auch namentlich bekannten Weingarten.

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Lese 2011

In Vorfreude auf den Jahrgang 2011!

Beste Wetterverhältnisse haben in diesem Jahr Trauben heranreifen lassen, die einen hervorragenden Jahrgang verheißen. Reife Trauben voller Aroma und intensiver Farbe konnten dem Kellermeister anvertraut werden.

Das Wetter schlug dieses Jahr in Südtirol viele Kapriolen, doch sie hätten in der Summe für den Weinbau nicht besser sein können. So begann das Jahr durchaus problematisch - mit Kälte, aber ohne Schnee. Zum Glück hielt der Boden ausreichend Feuchtigkeit vor, um die Reben zu nähren. Im April trieben sie bei ungewöhnlich hohen Temperaturen schnell und üppig aus. Die Wärme hatte ihren Winterschlaf jäh und frühzeitig beendet. Schon bald leuchteten die Weingärten in hellem Grün. Im Mai zeigte das Thermometer bereits Sommertemperaturen an und auch der Juni war außerordentlich warm. Frische Brisen, wie sie für unser Bergland so typisch sind, brachte erst der Juli. Sie führten zur ersehnten Abkühlung bis hinunter in die tieferen Lagen.

Was sich mit dem frühen Austrieb im April ankündigte, bewahrheitete sich im Sommer: mit der Lese konnte bereits in der letzten Augustwoche begonnen werden. Zuerst kamen die Weißen der tieferen Lagen an die Reihe: Pinot Grigio, Chardonnay und Weißburgunder.

Dann folgte der Blauburgunder vom Hof Barthenau, der beste Voraussetzungen für einen außerordentlichen Jahrgang mitbringt: gut gereifte Trauben mit ausgeprägter Säure, wie sie bei dieser empfindlichen Rebsorte alles andere als selbstverständlich sind.

Wie bestellt für den Gewürztraminer der Lage Kolbenhof kam im September das von dieser Rebe so geschätzte Herbstwetter mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Die Trauben konnten bei traumhaftem Sonnenschein zügig, aber ohne Eile ins Tal gebracht werden.

Zuletzt wurde der Lagrein der Lage Steinraffler gelesen, die rote Traditionsrebe Südtirols. Ohne mit Prophezeiungen die Vorfreude über Gebühr beflügeln zu wollen, kann schon jetzt ein großes Lagrein-Jahr ausgerufen werden. Die besondere Qualität der diesjährigen Trauben spricht für sich.

Dank der vielfältigen Lagen an den Hängen beidseits der Etsch kann das Weingut Josef Hofstätter den heimischen Rebsorten – roten wie weißen - beste Wachstumsbedingungen bieten. Spielt das Wetter mit und hat der Winzer alles richtig gemacht - vor allem mit seinem Wissen, aber auch seinem Gespür den optimalen Zeitpunkt für die Lese bestimmt- kündigt sich ein großer Wein an.

In diesem Jahr hat die Natur dem warmen Bergland Südtirol ein geradezu ideales Weinwetter beschert. Es ist ein Geschenk, das seine schönsten Seiten jetzt im Keller entfaltet. Vielleicht wird es ein Jahrhundertjahrgang. Außerordentlich gut wird er allemal, soviel steht schon fest!