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Der große Unterschied?

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BARTHENAU Vigna S. Michele


Vigna KOLBENHOF


Vigna RECHTENTHALER SCHLOSSLEITEN


BARTHENAU Vigna S. Urbano


Vigna STEINRAFFLER


Vigna ROCCOL


Vigna PIRCHSCHRAIT

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VIGNA

Nur die Bezeichnung „Vigna“

garantiert die Herkunft eines Lagenweines

aus einem auch namentlich bekannten Weingarten.

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Altbewährt - neu geformt

Wir haben gerade den Keller, in dem vornehmlich Rotweine vinifiziert werden und in Flaschen lagern, neu gestaltet. 


Entstanden ist ein schlichter, zeitgemäßer Bau, der auf gleicher Grundfläche deutlich mehr Platz bietet. Die prominente Lage unseres Gutes mitten in Tramin direkt neben der historischen Dorfkirche setzt räumliche Grenzen und erfordert daher kluge architektonische Lösungen. Wie gut sie gelingen können, hat sich schon beim angrenzenden Weinturm und der Enoteca gezeigt. 

Mit dem aktuellen Projekt verbindet sich aber noch etwas Einzigartiges in Südtirol: das Aufstellen und verwenden hochmoderner und wohlgeformter Fässer aus Beton! 

„Als die Abrissarbeiten im alten Keller begannen“, so Winzer Martin Foradori Hofstätter, „dachte ich an meine Kindertage bei meinem Großvater Konrad Oberhofer, der in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg in mühseliger Handarbeit massige und - wie damals üblich - eckige Betonfässer angelegt hatte. Sie blieben auch noch in Gebrauch, als die Edelstahlfässer auf den Markt kamen. Das einfache Material Beton hat sich bewährt. Doch hätte ich nicht gedacht, dass wir die Betonfässer eines Tages erneuern würden. Inzwischen gibt es dafür aber gute Gründe, etwa die vorteilhafte Gestalt der Fässer, die man heute in unterschiedliche runde und schlanke Formen gießen kann.“

Bei Hofstätter verjüngen sich die mittelgroßen Behälter noch oben und buchten nach unten bei der Öffnung leicht aus. Innen sind sie mit einer Schutzschicht ausgekleidet. Wie der Beton ist auch sie geschmacksneutral und dabei leicht luftdurchlässig, ermöglicht also dem Wein das Atmen. Computergesteuerte Temperatursonden und Kühlventile sorgen für die richtige Temperatur. Viel gibt es nicht zu regeln, denn Beton reagiert träge auf Temperaturschwankungen. Damit bietet das Material einen großen Vorteil gegenüber dem temperaturempfindlichen Edelstahlfass, das zudem mit elektrostatischen Ladungen den Wein in „Spannung“ halten kann.

Ein weiterer Vorteil liegt in der konischen Form der Betonfässer, die, anders als beim zylindrischen Edelstahlfass, den Tresterhut weich hält, sodass er unter eigenem Druck immer wieder von selbst in sich zusammenfällt. Damit vermischen sich Schalen und andere feste Bestandteile der Trauben, die bei der Gärung roter Weine nach oben gedrückt werden mit dem Saft auf natürliche und schonende Weise. Ein mechanisches Unterstoßen des Tresters erübrigt sich damit weitgehend. 

Diese Eigenschaften sollen auch in Zukunft den Hofstätter Weinen zugute kommen, die in den neuen Fässern selektiv ausgebaut werden.

Für den Jahrgang 2013 stehen sie nun bereit!