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Der große Unterschied?

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BARTHENAU Vigna S. Michele


Vigna KOLBENHOF


Vigna RECHTENTHALER SCHLOSSLEITEN


BARTHENAU Vigna S. Urbano


Vigna STEINRAFFLER


Vigna ROCCOL


Vigna PIRCHSCHRAIT

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VIGNA

Nur die Bezeichnung „Vigna“

garantiert die Herkunft eines Lagenweines

aus einem auch namentlich bekannten Weingarten.

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Lese 2015


Spannender hätte ein Jahr nicht sein können!

Nach einem warmen Frühjahr und einer leicht vorgezogenen Blüte folgten zwei warme und trockene Monate Juni und Juli, gefolgt von einem abwechslungsreichen August, bei dem, im Vergleich zum Vorjahr, die Sonne aber klar dominierte.
Der Sommer 2015 hatte im Vergleich zum Jahr 2014 eine klare Charakteristik: er war trocken!

Im Gegensatz zu vielen anderen Weinbaugebieten sind die Weinberge in Südtirol mit Wasser gut versorgt, vielleicht zu gut. Bis in die neunziger Jahre wurde mit der Wasserversorgung der Weinberge sehr großzügig umgegangen. Dies hatte zur Folge, dass die Wurzeln der Reben an der Oberfläche blieben, anstatt sich die nötige Feuchtigkeit in tieferen Bodenschichten zu suchen. Aus diesem Grund haben wir vor Jahren wieder damit begonnen, unsere Weinbergsböden mit Pflügen zu bearbeiten. Eigentlich nichts Neues, aber eine Technik, die im Laufe der Jahre leider in Vergessenheit geraten war. Durch das Pflügen, unterstützt durch gezielte Einsaaten, die der Nährstoffversorgung des Boden dienen, haben wir nun unsere Reben wieder erzogen, tiefer zu wurzeln um die Nährstoffe und das nötige Wasser aus tieferen Bodenschichten zu beziehen.

Durch die Bodenbearbeitung sind die Reben in besonders trockenen Jahren keinem Trockenheitsstress, der sich negativ auf die Reife der Trauben auswirken kann, ausgesetzt.

Die Hitze des heurigen Sommers hat wie erwartet auch die Reife der Trauben beschleunigt. Schon in der ersten Septemberwoche haben wir die ersten Trauben, insbesondere Pinot Grigio, Chardonnay und Weissburgunder aus den tiefer gelegenen Tallagen, gelesen.

Beim Blauburgunder aus unseren Lagen in Mazon hat sich schlussendlich das bewahrheitet, was schon die Blüte zeigte: die Menge blieb verhalten! Dies blieb glücklicherweise der einzige Wermutstropfen. Die sehr schönen, kleinbeerigen und reifen Trauben konnten in den ersten beiden Septemberwochen zügig gelesen werden.

Auch dieses Jahr waren wieder viele fleißige Hände an unserem Selektionstisch tätig. Alle unreifen Traubenkerne wurden aussortiert, nur völlig gesunde und intakte Beeren garantieren die konstante und hohe Qualität unserer Burgunder. Schon jetzt kennzeichnen sich dichte, strukturierte Weine mit einer intensiven rubinroten Farbe ab.

Die Hauptlese war in der dritten Septemberwoche. Im Keller hat, im wahrsten Sinne des Wortes, ein buntes Treiben stattgefunden: Gewürztraminer, Pinot Bianco, Sauvignon, Chardonnay, Vernatsch, Lagrein, alle aus den verschiedensten Lagen und Höhen, sind fast gleichzeitig zur Vinifikation eingetroffen.

Sehr gespannt sind wir nun nach abgeschlossener Lese auch auf den Weissburgunder der Monopol-Einzellage Barthenau Vigna S. Michele. Nach erfolgter Gärung wird dieser Wein nun für weitere 15 Monate im grossen Eichenholzfass auf seiner Feinhefe lagern.
2015 ist wieder ein großes Jahr für diese Sorte.

Höhepunkt bei der Lese in unseren Weinbergen auf der Westseite des Tales war natürlich wieder das Einbringen des Gewürztraminers unserer Monopol-Einzellage Vigna Kolbenhof. Die Farbe der Beeren war dieses Jahr sehr intensiv und schon aus weiter Entfernung waren die Trauben mit ihrer leuchtenden rosa Farbe zu sehen. Die milden Tagestemperaturen und die kühlen Nächte im September haben eine konstante Reife der Trauben ermöglicht. Schon nach dem Pressen der Trauben hat sich im Keller ein feiner Rosenduft verbreitet, der schon vieles über die Eleganz des Weines erahnen lässt!