Page 1    

Der große Unterschied?

Page 2    

BARTHENAU Vigna S. Michele


Vigna KOLBENHOF


Vigna RECHTENTHALER SCHLOSSLEITEN


BARTHENAU Vigna S. Urbano


Vigna STEINRAFFLER


Vigna ROCCOL


Vigna PIRCHSCHRAIT

Page 3    

VIGNA

Nur die Bezeichnung „Vigna“

garantiert die Herkunft eines Lagenweines

aus einem auch namentlich bekannten Weingarten.

>Intro überspringen
 

Ludwig Barth von Barthenau – Roccolo


Ein Blauburgunder der Extraklasse

 

Guter Wein entsteht im Weinberg – exzellenter Wein erst recht. Ihm sind die besten Trauben vorbehalten, Trauben wie sie nur in besonders guten Lagen und Jahren gelesen werden können – in Handarbeit versteht sich. Dabei wird sorgfältig ausgewählt, wird jede einzelne Traube auf ihre Güte geprüft.

Vigna Roccolo

Das Jahr 2012 war gut für den Blauburgunder und für den Weingarten Roccolo beim Ansitz Barthenau auf der Hochebene von Mazon. Besonders gehaltvolle Trauben von Reben, die über 70 Jahre alt sind und auf der traditionellen Pergola ranken, sollten einem neuen Wein vorbehalten bleiben. Sie wurden separat gelesen, gesondert gekeltert und im kleinen Eichenholzfass ausgebaut.

Ende 2015 konnte Martin Foradori Hofstätter einen dichten, ungewöhnlich vielschichtigen und eleganten Burgunder präsentieren. Er überzeugt mit seiner geschmeidigen, filigranen Säurestruktur – dem Rückgrat eines jeden Burgunders. Sein „Burgunder Instinkt“ hatte dem Winzer den richtigen Weg gewiesen, das Arbeiten bis in die späten Abendstunden hatte sich gelohnt. Ein Blauburgunder der Extraklasse bereichert jetzt die Blauburgunder des Gutes, die in der hervorragenden Lage der Hochebene von Mazon wurzeln.

Ludwig Barth von Barthenau

Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich Ludwig Barth – ein Universitätsprofessor mit Liebe zum Wein – in Mazon das gleichnamige Anwesen erbaut und erstmals dort die Blauburgunderrebe angepflanzt – mit Erfolg, wie sich zeigen sollte.

Denn die Hochebene oberhalb von Neumarkt bietet dem Blauburgunder ein geradezu ideales Terroir. Sie ist heute nicht nur ein prominentes Anbaugebiet in Südtirol, sondern die gefeierte Lage für den Blauburgunder in ganz Italien.

Glücksfall

Es war ein Glücksfall, als Ende der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts der Großvater von Martin Foradori Hofstätter in Mazon drei Höfe samt Land, darunter auch Barthenau, erwerben konnte. Die Bauern in der kleinen Streusiedlung pflanzten damals Obstbäume, Mais, ja sogar Tabak an, Rebstöcke jedoch nur in kleiner Zahl. Einige davon standen bei einem Vogelfangplatz, einem Roccolo.

Solche traditionellen Vogelfangplätze gab es und gibt es noch vereinzelt an ruhigen Orten in gebirgigen Regionen, wo Vogelscharen ungestört rasten können. Ein derart unberührter Ort ist das Hochplateau von Mazon oberhalb der Etsch bis heute.

Zufall

Wie es der Zufall wollte, stand für den neuen Wein aus Mazon schon ein Name bereit: „ Roccolo“. So heißt die Parzelle beim ehemaligen Vogelfangplatz, die Martin Foradori Hofstätter in all den Jahren entgangen war. Erst die neuerliche Durchsicht des alten Grundbuches brachte sie ans Licht. Neben dem Weingarten „Vigna S. Urbano“, steht dort in altdeutscher Schrift auch „Roccolo“. Der historische Flurname dokumentiert nun die Herkunft des Neulings im Hofstätter Sortiment.

Leidenschaft

Das Weingut Josef Hofstätter ist bekannt für seine Burgunderweine, allen voran für den Blauburgunder Barthenau Vigna S. Urbano. Paolo Foradori, der Vater des heutigen Winzers, hat den „Fremden“, als den man die aus Frankreich eingewanderte Rebsorte ansah, bekannt gemacht. Unbeirrt folgte er seiner Leidenschaft für den Blauburgunder. Mit der „Riserva Mazon“ und dem „Barthenau Vigna S. Urbano“ wurden die Weine aus Mazon bald zu einer heimischen und auch internationalen Größe – jeder mit seinem eigenen Charakter. Der „Ludwig Barth von Barthenau-Roccolo“ bereichert das Hofstätter Sortiment um einen weiteren anspruchsvollen und eleganten Wein.

Zwei Weiße ...

Und damit nicht genug! In diesem Jahr werden zwei Weiße den Keller verlassen, die – wie der Roccolo – aus Trauben besonderer Parzellen gekeltert sind. Auch sie wird es freilich nur in guten Jahrgängen geben. Exzellenz ist nun mal rar!

 

logo ocm 2015 2016