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Der große Unterschied?

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BARTHENAU Vigna S. Michele


Vigna KOLBENHOF


Vigna RECHTENTHALER SCHLOSSLEITEN


BARTHENAU Vigna S. Urbano


Vigna STEINRAFFLER


Vigna ROCCOL


Vigna PIRCHSCHRAIT

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VIGNA

Nur die Bezeichnung „Vigna“

garantiert die Herkunft eines Lagenweines

aus einem auch namentlich bekannten Weingarten.

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„Vigna“ - unser „Cru“!


Nun ist es offiziell!

Jetzt ist es auch in Südtirol amtlich: Steht „Vigna“ – deutsch „Weingarten“ – auf dem Etikett, handelt es sich um einen Lagenwein, dessen Trauben aus einem genau begrenzten Weingarten stammen. Denn in Südtirol darf ab sofort nur die Ernte aus einer definierten Parzelle zu einem solch herausragenden Wein vinifiziert werden. Selbst bei wenig ergiebigen Lesen ist es untersagt, ihn mit Trauben aus benachbarten Weingärten zu mehren. Der Zusatz „Vigna“ garantiert somit die Herkunft dieses Lagenweines aus einem auch namentlich bekannten Weingarten. Die Franzosen sprechen von „Cru“ – von einem Wein, der seine Herkunft zu erkennen gibt!

Um einen Weingarten als „Vigna“ klassifizieren zu können, muss der Winzer ihn jetzt bei der Landesverwaltung in ein eigenes Register eintragen lassen. Dabei hat er nachzuweisen, dass die betreffende Parzelle bereits mit Namen im Grundbuch steht oder aber dass ihre Trauben seit mehreren Jahren separat gelesen und vinifiziert werden.

Das Weingut Josef Hofstätter führt bereits seit 1987 genaue Parzellenbezeichnungen auf dem Etikett des Blauburgunders Barthenau Vigna S. Urbano und des Weißburgunders Barthenau Vigna S. Michele. Paolo Foradori, der Vater des heutigen Winzers, brachte diese Burgunder damals auf den Markt, weil sie die Stilistik zweier exzellenter Weingärten in der Lage Mazon bestmöglich verkörperten. Inzwischen sind die Weine – Ende der 1980er Jahre noch Pioniere in Südtirol – international eingeführt und gefragt. Dort auf der Hochebene oberhalb von Neumarkt, die für ihre Burgunderlagen besonders geschätzt wird, wachsen auch die Trauben eines weiteren Blauburgunders im Hofstätter´schen Sortiment, der nach Mazon benannte Lagenwein „Riserva Mazon“.

Die renommierten Gewürztraminer des Weingutes stammen aus traditionsreichen Weingärten auf der westlichen Talseite oberhalb von Tramin in der Lage Söll: aus den Parzellen „Kolbenhof“ am bekannten gleichnamigen Hof und der „Rechtenthaler Schlossleiten“, einer Parzelle nahe des namengebenden Schlosses. Und das Weingut Hofstätter besitzt noch einen hervorragenden Weingarten am Fuß des Söller Berges: den „Steinraffler“. Diese Parzelle bietet dem Lagrein ein ideales Habitat. Die Klassifikation „Vigna“ wird künftig auch bei diesen Lagenweinen, dem Kolbenhof, Rechtenthaler Schlossleiten und dem Steinraffler, auf dem Etikett stehen.

„Wir haben als erstes Weingut in Südtirol „Vigna“ auf die Flasche geschrieben“, so Martin Foradori Hofstätter, „weil wir von jeher die Traubenmenge aus unseren historischen Einzellagen gesondert vinifizieren und darüber genau Nachweis führen. Jetzt müssen das alle Südtiroler Weingüter tun, sofern sie einzelne Weinberge als ,Vigna’ und damit einen Lagenwein ausweisen wollen. Unser Vorteil ist, dass wir anders als viele Produzenten die historischen Lagen- und Hofnamen nicht mit beliebigen, vermeintlich dem Marketing förderlichen Namen ausgetauscht haben. Im Gegenteil: Wir haben mit unseren Weinen die Bedeutung von Tradition und Terroir erst richtig herausgestellt! Das amtliche ‚Vigna’ bestätigt unsere Arbeit. Aber was weit wichtiger ist: die Klassifikation wird das Vertrauen in die Weinwirtschaft Südtirols stärken.“

Woran Paolo und Martin Foradori Hofstätter geglaubt und wofür sie lange gearbeitet haben, hat mit „Vigna“ jetzt eine offizielle Bezeichnung, genießt gesetzlichen Schutz und Kontrolle. Was im Traminer Weingut begonnen hat, kann für Südtirol von Vorteil sein. Das kleine Weinland mit seiner einzigartigen Vielfalt an erstklassigen Lagen dürfte an Profil gewinnen und sich mit seinen ausgewiesenen Lagenweinen in der internationalen Weinwelt stärker positionieren. Denn: Lage ist einfach Spitze!