Die Unentbehrlichkeit der geübten Handarbeit

Nicht nur im Keller sondern auch im Weinberg bedarf es erfahrener Hände zur Erzeugung unserer Qualitatsweine.

Wenn im Frühling die Vegetation erwacht, beginnt im Rebgarten eine der delikatesten Wachstumsphasen und die Pflege der Weinstöcke erfordert große Aufmerksamkeit bis ins kleinste Detail.  Die Sorgfalt bei der Ausführung der Schnitt-und Ausdünnungstechniken ist entscheidend für den Ertrag und das weitere gesunde Wachstum unserer Rebstöcke, von denen die ältesten über 80 Jahre alt sind.
Dieses Erbe der Natur, für uns von unschätzbarem Wert, gewahrt seit Generationen, gilt es auch weiterhin zu erhalten.  Die aufmerksame, sensible Rebarbeit vertrauen wir deshalb seit Jahren unseren spezialisierten Mitarbeiterinnen aus Rumänien an. Sie können auf eine umfassende Schulung und Erfahrung zurückblicken und pflegen unsere Weinberge  bereits seit mehr als einer Dekade mit viel Einsatz und Hingabe.

Der heurige Frühling wird allen in Erinnerung bleiben. Die Welt wurde übermannt von einer nie dagewesenen Ausnahmesituation, nichts schien mehr, wie es einmal war. Und auch unser Team aus Rumänien sah sich mit Schwierigkeiten konfrontiert. Über die Grenzen zu gelangen, aus ihrer Heimat kommend, nach Südtirol, schien unmöglich. Der „grüne Korridor“ der EU, eingerichtet für landwirtschaftliche Saisonsarbeiter zur freien Anreise in jene europäischen Länder, die ihre Hilfe dringend benötigen, war Mitte April an der ungarischen Grenze jäh unterbrochen, es gab kein Weiterkommen. Wir mussten umgehend handeln. Nachdem von politischer Seite keine Hilfe zu erwarten war, fanden wir eine drastische Lösung: ein von uns gecharterter Privatjet brachte unsere Mitarbeiterinnen von Cluj-Rumänien nach Italien und landete schließlich am Flughafen Bozen.

Mit dem darauf folgenden öffentlichen Echo hatten wir nicht gerechnet. Unsere kompromisslose Entscheidung fand umgehend Erwähnung in bedeutenden nationalen und internationalen Medien, Zeitungen und Fensehsender berichteten darüber, von der italienischen Tageszeitung „Corriere della sera“ über die Polit-Talkshow „Otto e Mezzo“ mit der bekannten Journalistin Lilli Gruber, vom Tg1 Rai in „Studio Aperto“ über Berichterstattungen im Rumänischen und sogar im Französischen Fernsehen.

Martin Foradori Hofstätter, der in vierter Generation das Weingut leitet, erklärt: „Ich konnte mit dieser Rebarbeit nicht irgend jemanden betrauen. Die Bearbeitung unserer Pinot Noir Anlagen, gepflanzt in Mazon im fernen Jahr 1942, bedarf großer Aufmerksamkeit und exakten Könnens. Die Qualität unserer Weine erwächst auch aus der präzisen Handarbeit im Weinberg, vor allem jener, die im Frühjahr durchgeführt wird.“

J. Hofstätter ist ein Familienweingut, die Weinherstellung ist ein Handwerk, das uneingeschränktes Wissen und größte Sorgfalt voraussetzt. Die Pflege unserer Weinberge erfordert Erfahrung, Spezialisierung und Präzision und kann nicht der Improvisation überlassen werden. Nicht die Herkunft unserer MitarbeiterInnen ist entscheidend, sondern ihr Wissen, ihr Einsatz, ihre Hingabe. Mit gewohnter Professionalität bearbeitet unser Team aktuell jeden einzelnen Rebstock, damit wir schließlich unsere Weine in jener gewohnten Qualität, die uns seit jeher auszeichnet, erzeugen können.

Handarbeit und Erfahrung für einen weiteren unvergesslichen Jahrgang im Glas!

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Junge Rebe
Hand