Vigna STEINRAFFLER

Hofstätter Klassifizierung

Lagenweine

Ein Wanderer zwischen den Welten. Auf der einen Seite dicht und konzentriert und auf angenehme Weise fast rustikal, offenbart er doch eine gewisse Eleganz. Die Farbe ist tiefdunkel und granatrot mit einem fast schwarzen Kern. Das Bouquet enthüllt eine Mischung aus erdig-mineralischen und würzigen Noten. Die anfänglich noch zarte Frucht entwickelt sich zunehmend im Glas und erinnert an dunkle, reife Pflaumen. Am Gaumen setzen sich die Gewürzkomponenten fort, wobei der Abgang durch die erneut zutage tretenden mineralischen Noten an Komplexität gewinnt.

Rebsorte

Lagrein

Boden

Lehm - und Sandböden.

Speiseempfehlung

Rote Fleischsorten, Wildbret, milde Käsesorten.

Serviertemperatur

15° - 17° C

Weinbereitung

Nach der Anlieferung gelangen die Trauben entrappt in den Gärtank. Nach einer kurzen Mazeration wird die Maische für ca. 10 Tage vergoren. Er reift 15 Monate in kleinen Eichenholzfässern, weitere 7 Monate nach der Assemblage in großen Eichenholzfässern und mindestens 12 Monate in der Flasche.

Weingut Steinraffler

Diese für Südtirol einzigartige Traubensorte findet sehr gute Wachstumsvoraussetzungen in den Weinbergen unseres Weingutes Steinraffler. Hier haben wir 1990 mit dem kurzstieligen Lagrein eine in Südtirol fast in Vergessenheit geratene Sorte gepflanzt, ihn auf schwachwüchsigen Unterlagen veredelt und auf Drahtrahmen gezogen. Die Wiedergeburt dieser alten, autochthonen Rotweinsorte stellt für uns eine glückliche Verbindung von Tradition und Innovation dar.

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Unsere weinberge und lagen

Gegenüber dem Tramin-Termeno liegt auf der östlichen Seite des Tals das Hochplateau von Mazon mit seinen einzigartigen Rebflächen. Die Bezeichnung "Vigna" bezeichnet einen Wein, der aus einer bestimmten Parzelle stammt, und garantiert seine Herkunft. Dieser Rang verleiht dem Wein die typischen Merkmale, den Stil und den Charakter der Rebfläche, in der er geboren wurde.

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4 Generationen

Josef Hofstätter, gelernter Schlosser, führte gemeinsam mit seiner Frau Maria eine Gastwirtschaft in Tramin und kelterte im hauseigenen Keller Wein. Geschäftssinnig und mit Weitblick gründete er 1907 sein Weingut und betrieb erfolgreich Weinhandel.
Als Josef Hofstätter 1942 kinderlos verstarb, führte Maria Hofstätter den Betrieb weiter, unterstützt von Konrad Oberhofer, einem langjährigen Mitarbeiter.

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