Familie

Unsere Geschichte – eine Südtiroler Winzerfamilie

Martin Foradori Hofstätter übernimmt 1992 das Weingut von seinen Eltern. Gemeinsam mit seiner Frau beginnt er eine Ära der Modernisierung und Erweiterung des Betriebes.
1998 entsteht der Kellerturm, der - zurückhaltend und dennoch bestimmend - neben dem imposanten Pfarrturm das Dorfbild von Tramin prägt. Mit viel Weitblick und großem Unternehmergeist erweitert Martin Foradori Hofstätter den Familienbesitz zunehmend. 2014 erwirbt er das Weingut Dr. Fischer im deutschen Anbaugebiet Mosel. Er verwirklicht sich damit seinen langgehegten Traum, über beste Rieslinglagen zu verfügen.
2017 schließlich expandiert er ins Trentino, die Heimat seiner Vorfahren. Er kauft das Gut Maso Michei im Valle di Ronchi, einem faszinierenden Berggebiet oberhalb der Stadt Ala. Das Weingut J. Hofstätter ist heute eines der größten Familienweingüter Südtirols mit einzigartigen, herausragenden Weinlagen. Unsere Familie prägt seit jeher das Weingut und ist ebenso vom Weingut geprägt. Unsere drei Kinder wachsen mittendrin im geschäftigen Alltag des Familienunternehmens auf. Nach Ausbildung, Studium und Berufserfahrung wollen sie die Zukunft unseres Familienbetriebes mitgestalten. Wir freuen uns auf diese gemeinsame Herausforderung!

Winzerfamilie Südtirol - Weingut J. Hofstätter in Tramin
Winzerfamilie Südtirol - Weingut J. Hofstätter in Tramin
Winzerfamilie Südtirol - Weingut J. Hofstätter in Tramin
Winzerfamilie Südtirol - Weingut J. Hofstätter in Tramin
Winzerfamilie Südtirol - Weingut J. Hofstätter in Tramin
Winzerfamilie Südtirol - Weingut J. Hofstätter in Tramin
Familiengeschichte

heiraten 1959. Paolo, Spross einer Winzerfamilie aus dem Trentino, bringt die Güter Barthenau, Oberyngram, Unteryngram und Oberkerschbaum in den Familienbesitz ein. Sieglinde ist als einzige Tochter von Konrad und Luise Oberhofer Erbin des Weingutes J. Hofstätter in Tramin. Gemeinsam lenken Sieglinde und Paolo über viele Jahrzehnte die Geschicke des Familienunternehmens. 1987 führt Paolo Foradori mit der Vinifizierung des Blauburgunders „Vigna S. Urbano“ erstmals in Südtirol die Klassifizierung eines Weines als Vigna ein. Er trägt damit maßgeblich zum Erfolg dieser Rebsorte in der Lage Mazon bei - in Südtirol sowie im gesamten Italien.

Der langjährige Mitarbeiter von Josef Hofstätter und die Nichte von Maria Hofstätter übernehmen bald nach ihrer Heirat und dem Ableben des Firmengründers die Geschicke des Weingutes. Als einer der Pioniere der Südtiroler Weinwirtschaft setzt Konrad Oberhofer nicht mehr auf den Fassweinverkauf sondern füllt seine Weine in Flaschen ab. Zudem beginnt er, die Trauben getrennt nach ihrer Herkunft zu vinifizieren. Damit legt er den Grundstein für das Lagendenken des Weingutes J. Hofstätter.

Der gelernte Schlosser führt gemeinsam mit seiner tüchtigen Frau Maria eine Gastwirtschaft in Tramin und keltert im hauseigenen Keller Wein. Geschäftssinnig und mit Weitblick gründet er 1907 sein Weingut und betreibt erfolgreich Weinhandel. Als Josef Hofstätter 1942 kinderlos verstirbt, führt Maria Hofstätter den Betrieb weiter. Unterstützt wird sie dabei von Konrad Oberhofer, dem engsten Mitarbeiter und Vertrauten ihres Mannes.